Chris Franklin – Ein Leben für die Musik
Dieser vielleicht etwas theatralische Titel trifft auf diesen Mann zu, der sich in seiner Laufbahn mit fast jeder Musikrichtung aktiv auseinander gesetzt hat.
In seinem Musikerdasein hat er mit 19 Jahren eine – leider verschollene – Theatermusik zu Peter Weiss‘ »Gesang vom Lusitanischen Popanz« verfaßt, hat wenig später in Nachtclubs Artisten begleitet, war seit den 70er Jahren oft europaweit als Solist oder auch mal Bandmitglied auf Tournee, hat in Studios von Alphaville bis Frank Zander »für fast jeden« in Deutschland Chor gesungen und als Chorist und Kleindarsteller mit Regina Lemnitz und Thomas Schendel am Berliner Schiller Theater in Offenbachs »La Perichole« mitgewirkt.
Als sei das nicht genug, komponiert er seit den ‘80er Jahre Kammermusik (die gelegentlich aufgeführt wird, so zuletzt bei der Prämierung des Politischen Buchs des Jahres in der Friedrich-Ebert-Stiftung), hat bei der mittlerweile legendären Berliner Band WEDNESDAY als eines der Gründungsmitglieder seine Gitarre und Stimme erklingen lassen (u.a.in der Deutschlandhalle und vor dem Reichstag) und hat somit die größten Veranstaltungsorte und auch die kleinsten Bühnen kennengelernt.
Nach einer DDR-Tournee mit F.O.X.(1983), eineinhalb Jahren bei LARRY SCHUBA & WESTERN UNION und zwei Jahren auf den Kanaren ist nun Neues in seinem Leben gefragt; die »Acoustic Hippies« BENNER, FRANKLIN & GOY, sowie PURPLE HAZE füllen einen Großteil seines musikalischen Lebens aus.
Die Skizzenbücher und Computer des »99.9%igen Autodidakten« (Chris über Chris) sind randvoll mit Kompositionen der unterschiedlichsten Musikrichtungen; Orchesterwerke (tonal) sind darin ebenso zu finden wie Popsongs, Kammermusik und Countrymusik und Jazz ...
Sein musikalischer Traum sind weitere Auftragsarbeiten für Film oder TV.




